Trumps Top-Wirtschaftsberater Larry Kudlow hat von der US-Notenbank Fed eine "sofortige" Zinssenkung um 50 Basispunkte gefordert. Das berichtete soeben CNBC.
In der letzten Woche beschloss die US-amerikanische Zentralbank, die Zinsen auf Eis zu legen. Zudem betonten die Währungshüter, dass eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr womöglich nicht notwendig sei.
Trump hatte im Oktober 2018 vor einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania gesagt: "Ich denke, die Fed ist verrückt geworden". Sie mache einen Fehler, weil sie die Zinsen so stark erhöhe. Der Kollaps der Wall Street im Oktober nannte er eine "Kurskorrektur", die zu erwarten war. "Aber ich bin wirklich nicht damit einverstanden, was die Fed da macht."
Larry Kudlow hatte daraufhin versichert, dass Trump weder die Unabhängigkeit der Fed berühren wollte noch einen geldpolitischen Kurswechsel gefordert habe. "Wir alle wissen, dass die Fed unabhängig ist. Der Präsident diktiert der Fed keine Politik. Er hat so etwas nicht im Entferntesten gesagt", so Kudlow in einem Interview mit CNBC.

