Kreuzfahrt-Aktien in rauer See unterwegs - Zweifel an den Möglichkeiten eines Bailouts

Kreuzfahrt-Aktien in rauer See unterwegs - Zweifel an den Möglichkeiten eines Bailouts

Mär 26, 2020

von Yasin Ebrahim 

Kreuzfahrtunternehmen hoffen inständig auf eine Rettung aus dem 2 Billionen Dollar schweren Konjunkturpaket der Regierung. Doch da die meisten Redereien ihren steuerlichen Sitz im Ausland haben, wo die Steuern billiger sind, seien die Chancen auf eine Rettung gering, berichtete CNBC.

"Die Kreuzfahrtindustrie ist nicht zuversichtlich, dass sie von einem der bestehenden Kreditprogramme (wegen) des Offshore Sitzes einen Kredit aufnehmen kann. Ein (hochrangiger) Regierungsbeamter sagte, dass eine überparteiliche Senatsgruppe daran arbeitet, den Zugang zu einer der Kreditlinien zu gewährleisten - anderenfalls werde man sich um eine gesetzliche Regelung im nächsten Paket bemühen," sagte Kayla Tausche von CNBC in einem Tweet.

Das Coronavirus-Konjunkturprogramm sieht vor, dass ein Unternehmen "in den Vereinigten Staaten oder nach den Gesetzen der Vereinigten Staaten gegründet oder registriert sein muss". Laut CNBC muss es außerdem "in den Vereinigten Staaten tätig sein und die Mehrheit seiner Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten beschäftigen".

Die Aktien von Carnival (NYSE:CCL) stiegen um 13%, aber die Papiere von Royal Caribbean Cruises (NYSE:RCL) und Norwegian Cruise Lines (NYSE:NCLH) fielen um 5,3% bzw. 4,7%.

Registrieren Sie sich bei Libertex!

Üben Sie kostenlos auf einem Demokonto mit 50.000 Euro

REGISTRIEREN
oder starten Sie jetzt den Handel mit Echtgeld