Die Goldpreise stiegen am Dienstag in Asien, als China verwirrende Signale zum Handelskrieg mit den USA abgab und erklärte, dass es den Forderungen der USA nicht klein beigeben werde.
Gold-Futures zum Dezember haben sich an der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange um 0,1% verteuert und wurden um 06:15 MEZ zu 1.538,25 USD die Feinunze gehandelt.
Kommentare von US-Präsident Donald Trump beruhigten über Nacht die Nerven, als er sagte, Peking habe sich mit führenden US-Handelsvertretern in Verbindung gesetzt und sei bereit, für Verhandlungen “an den Tisch“ zurückzukehren.
Für die Händler gab es auch Erleichterung durch die Worte von Pekings Spitzenunterhändler in Handelsfragen Liu He, der sagte, China sei bereit, mit den USA "mit einer ruhigen Haltung" zu sprechen, um den Handelsstreit zu lösen.
Allerdings sagte Hu Xijin, der Chefredakteur der staatlichen chinesischen Mediengruppe Global Times, dass die Verhandlungsführer beider Seiten in den letzten Tagen nicht am Telefon gesprochen hätten und dass Trump die Bedeutung der Handelskontakte übertreibe.
Hu erklärte auch, dass China seine Position in Handelsfragen nicht ändere und dem Druck der USA nicht klein beigeben werde.
Der andauernde Handelskrieg hat das globale Wachstum behindert und Sorgen über einen möglichen Ausbruch einer Rezession geweckt.
Beamte beider Seiten werden voraussichtlich nächsten Monat ihre persönlichen Gespräche wieder aufnehmen. Die asiatischen Aktienmärkte befanden sich heute überwiegend im grünen Bereich, wobei Chinas Shanghai Composite und die SZSE Component im frühen Handel Kurssprünge um 1,7% bzw. 2,3% hinlegten.

