Investing.com - Der Goldpreis pendelte am Montag zwischen kleineren Gewinnen und Verlusten, trotz der erhöhten politischen Risiken, als die Märkte die Folgen des von den USA angeführten Raketenangriffs auf Syrien vom Freitag abschätzten.
Goldfutures für Juni lagen an der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange um 10:40 MEZ 60 US-Cent oder etwa 0,04% höher auf 1.348,50 USD die Feinunze.
Die Nachfrage nach der Fluchtanlage Gold wurde limitiert von der Erleichterung darüber, dass die Raketenangriffe auf Syrien keine Gegenreaktion Russlands auslösten, das der wichtigste Verbündete der syrischen Regierung ist, aber die Märkte bleiben weiterhin auf der Hut vor jeglichen Anzeichen einer Eskalation des Konflikts.
US-Aktienfutures deuten für die Wall Street einen positiven Handelsstart an, da die Stimmung am Markt sich aufgehellt hat.
Die Militärangriffe wurden als Vergeltung für eine angebliche Attacke mit chemischen Waffen auf Zivilisten in Damaskus ausgeführt und waren die bisher größte Intervention westlicher Länder gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.
Investoren greifen zu Gold als Wertanlage vor allem in politisch angespannten Zeiten oder bei Unruhe am Markt.
Wachsende internationale Spannungen haben den Fokus von Ängsten über den amerikanisch-chinesischen Handelsstreit weggeführt, die die internationalen Finanzmärkte in den letzten Wochen im Griff gehabt hatten.
Der US-Dollarindex, der die Stärke der US-Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen widerspiegelt, lag um 0,23% tiefer auf 89,30. Ein schwächerer Dollar macht das in der US-Währung ausgepreiste Metall weniger teuer für Anleger aus anderen Währungsräumen.
Im weiteren Edelmetallhandel an der Comex fielen die Silberfutures um 0,35% und wurden zu 16,60 USD die Feinunze gehandelt. Platinfutures verloren 0,08% und lagen auf 932,40 USD die Feinunze.
Bei den Industriemetallen sanken Kupferfutures um 0,13% auf 3,067 USD das Pfund.
