Goldpreis trotz Virus-Sorgen tiefer

Goldpreis trotz Virus-Sorgen tiefer

Jun 18, 2020

Von Gina Lee

Obwohl die Sorge vor einer zweiten Infektionswelle in den USA und China zugenommen hat, geht es für den Goldpreis am Donnerstag in Asien bergab.

Peking hat am Mittwoch 21 neue Fälle infolge eines Ausbruchs auf dem Xinfadi-Markt gemeldet, während Texas am selben Tag einen Anstieg der Krankenhauseinweisungen um 11% meldete.

Der an der COMEX-Sparte der New Yorker Handelsbörse Nymex gehandelte Gold-Future für die August-Lieferung fiel bis 7:12 Uhr um 0,05 Prozent auf 1.734,70 Dollar je Feinunze. Die Aktien, die sich gewöhnlich in entgegengesetzter Richtung zum Gold bewegen, waren am Donnerstag größtenteils rückläufig.

Die Verluste im US-Dollar begrenzten jedoch die Verluste des Goldpreises. Die Aussicht auf weitere Konjunkturmaßnahmen aus den USA und Großbritannien stützen das gelbe Metall, das weithin als Absicherungsinstrument gegen Inflation und Währungsabwertung eingesetzt wird.

Unterdessen sagte Fed-Chef Jerome Powell gestern Abend, dass sich die US-Wirtschaft zwar von den Auswirkungen der COVID-19-Krise zu erholen beginnt, aber angesichts der steigenden Zahl der Fälle und der rund 25 Millionen arbeitslosen Amerikaner ist mehr Hilfe nötig.

In Großbritannien gehen die Blicke heute auf die Notenbanksitzung der Bank of England. Investoren rechnen mit einer Aufstockung des Kaufprogramms um 100 Milliarden GBP (125,515 Milliarden USD).

Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Rohstoff-Future-Kursen, hier zum Gold-Chart, hier zur technischen Gold-Übersichtsseite und hier zu den Gold-Einzelkontrakten. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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