Die Goldpreise waren am Mittwoch in Asien kaum verändert. Sowohl Unsicherheiten um die Handelsgespräche zwischen China und den USA, als auch die schwachen weltwirtschaftlichen Daten blieben im Fokus.
Gold Futures stiegen an der Comex um 0,03 Prozent auf 1.283,85 Dollar.
Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber seinem Korb an Hauptwährungen abbildet, blieb unverändert bei 95,963, nachdem er gestern bei 96,148 ein knappes Dreiwochenhoch erreicht hatte.
Enttäuschende Wirtschaftsdaten dämpften die Stimmung der Anleger in dieser Woche weiter. Die Daten vom Dienstag zeigten, dass die US-Hausverkäufe im Dezember auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen sind. Unterdessen blieben auch die am Mittwoch veröffentlichten Daten aus Japan für Exporte und Importe hinter den Erwartungen zurück. Wobei die Exporte den größten Rückgang seit mehr als zwei Jahren verzeichneten.
Am Dienstag korrigierte der Internationale Währungsfonds seine globale Wachstumsprognose für 2019 von 3,7 Prozent im Oktober auf 3,5 Prozent nach unten.
Chinesische Daten zeigten am Montag das niedrigste jährliche Wirtschaftswachstum seit fast 30 Jahren, während Fabrikaufträge einen weiteren Verlust an Aktivität und Arbeitsplätzen andeuteten.
Während die Risikoaversion am Dienstag den japanischen Yen sowie den US-Dollar anheizte, waren Gold-Futures wenig bewegt, und stiegen lediglich um 0,80 auf 1.283,40 Dollar.
In weiteren Nachrichten blieb der Handelskonflikt zwischen den USA und China im Fokus, nachdem die Financial Times über Nacht berichtete, dass das Weiße Haus ein Handelstreffen mit chinesischen Beamten in dieser Woche ablehnte.
US-Aktien wurden nach dem Bericht niedriger gehandelt, obwohl der Wirtschaftsberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, später bestritt, dass ein offizielles Treffen abgesagt worden war. Er sagte, dass es "nie ein geplantes Treffen" gab, außer dem Besuch des chinesischen Vizepremier Liu He nächste Woche.
