Der Goldpreis hat sich im Handel am Mittwoch in Asien kaum von der Stelle gerührt, während Aktien ein gemischtes Bild abgaben, als sich Rezessionsängste im Markt hielten.
US-Goldfutures wurden an der Comex Sparte der New York Mercantile Exchange um 06:43 MEZ unverändert zu 1.321,35 USD die Feinunze gehandelt.
Aktien und andere Risikowertpapiere kämpfen seit vergangenem Freitag um ihre Bewertungen, nachdem der Spread zwischen den Renditen von 3-Monats- und 10-Jahresanleihen sich in den USA invertiert hatte, was ein frühes Zeichen auf eine Rezession sein könnte.
Unterdessen gab es beim krisensicheren Gold am Montag eine Rallye, aber es musste gestern einige seiner Gewinne wieder abgeben, als sich die Stimmung wieder etwas erholte.
“Die Investoren sind sehr vorsichtig wegen der Inversion der Zinskurve von US-Staatsanleihen, die sich in der Vergangenheit oft als frühes Signal für eine Rezession erwiesen hat,” sagte Margaret Yang, eine Marktanalystin mit CMC Markets aus Singapur in einem Report von Reuters.
Die Händler verfolgen auch aufmerksam die Entwicklungen rund um den Brexit und die amerikanisch-chinesischen Handelsbeziehungen, da sie abhängig vom Ausgang die Attraktivität von Gold als sicherer Anlagehafen in Krisenzeiten erhöhen könnten.
Die jüngste Runde von Handelsgesprächen soll am Donnerstag dieser Woche losgehen, während die nächste Abstimmung zum Brexit noch heute kommen soll.
Ansonsten fielen die US-Hausbauanfänge um 8,7%, ihr zweithöchster Rückgang in einem Monat seit November 2016, berichtete das US-Handelsministerium in der Nacht zum Mittwoch.
Die schwachen Daten hatten kaum Einfluss auf den Dollar und den Goldpreis. Der US-Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem Korb aus anderen Leitwährungen abbildet, wurde zuletzt 0,2% höher zu 96,405 gehandelt.
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