Von Alex Ho
Der Goldpreis musste am Donnerstag in Asien erneut Federn lassen. Wegen der Hoffnung auf ein Heilmittel gegen den neuartigen Coronavirus aus China flogen sichere Anlagen wie Gold aus den Depots und das, obwohl die Weltgesundheitsorganisation solche Medienberichte zurückwies.
Der Gold-Future sank bis 06:05 Uhr um 0,2% auf 1.559,75 Dollar pro Unze. Das gelbe Metall brach zuvor mit 1.551,25 Dollar auf den niedrigsten Stand seit dem 22. Januar.
Die chinesische Tageszeitung Changjiang Daily berichtete am Dienstag, dass ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Li Lanjuan von der Zhejiang Universität herausgefunden habe, dass die Medikamente Abidol und Darunavir das Virus hemmen können.
Laut der Weltgesundheitsbehörde (WHO) gebe es derzeit aber noch kein Medikament gegen den Coronavirus. "Es gibt keine, bekannte wirksame Therapie gegen das Virus", sagte Sprecher Tarik Jasarevic am Mittwoch.
Die risikoreicheren Vermögenswerte, die sich in der Regel in entgegengesetzter Richtung zum sicheren Hafen Gold bewegen, wurden heute höher gehandelt.
Hongkongs Hang Seng legte am Donnerstag um knapp 3% zu. Auch der chinesische Shanghai Composite und der SZSE Component gewannen mehr als 2%.
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