Goldpreis etwas tiefer trotz steigender Corona-Fallzahlen

Goldpreis etwas tiefer trotz steigender Corona-Fallzahlen

Jul 08, 2020

Von Bryan Wong

Gold ist am Mittwochmorgen in Asien gefallen, blieb aber über der 1.800 Dollar-Marke, da die Zahl der COVID-19-Fälle weltweit weiter zunimmt.
 
Der an der COMEX-Sparte der New Yorker Handelsbörse Nymex gehandelte Gold-Future für die August-Lieferung fiel bis 7:48 Uhr um 0,18% auf 1.806,6 Dollar je Feinunze. Aktien, die sich gewöhnlich in entgegengesetzter Richtung zum Gold bewegen, waren ebenfalls rückläufig.
 
Die COVID-19-Infektionen steigen laut den Daten der Johns Hopkins-Universität weltweit weiter an, so dass zum 8. Juli 11,8 Mio. Infektionen zu verzeichnen waren.
 
In den USA überschritten die bestätigten Fälle die 3-Millionen-Marke. Die billionenschweren Konjunkturhilfen zur Bekämpfung von COVID-19 laufen am 31. Juli aus. Drei Vertreter der US-Notenbank warnten, dass die zunehmende Zahl der COVID-19-Fälle die wirtschaftliche Erholung des Landes bremsen werde.
 
In Melbourne, der zweitgrößten Stadt Australiens, wurden wieder Lockdown-Maßnahmen verhängt. Auch Hongkong erwägt strengere Social-Distancing Maßnahmen, um der dritten Welle von Infektionen Herr zu werden.
 
Unterdessen verbesserte sich die Stimmung der Investoren, nachdem der stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank, Richard Clarida, am Dienstag mehr Unterstützung durch die US-Notenbank Fed zugesagt hatte.

Hinweis: Hier geht es zur Seite mit den Rohstoff-Future-Kursen, hier zum Gold-Chart, hier zur technischen Gold-Übersichtsseite und hier zu den Gold-Einzelkontrakten. Die wichtigsten Wirtschaftsereignisse des Tages finden Sie in unserem Wirtschaftskalender.

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