Von Bryan Wong
Gold ist am Mittwochmorgen in Asien gefallen, blieb aber über der 1.800 Dollar-Marke, da die Zahl der COVID-19-Fälle weltweit weiter zunimmt.
Der an der COMEX-Sparte der New Yorker Handelsbörse Nymex gehandelte Gold-Future für die August-Lieferung fiel bis 7:48 Uhr um 0,18% auf 1.806,6 Dollar je Feinunze. Aktien, die sich gewöhnlich in entgegengesetzter Richtung zum Gold bewegen, waren ebenfalls rückläufig.
Die COVID-19-Infektionen steigen laut den Daten der Johns Hopkins-Universität weltweit weiter an, so dass zum 8. Juli 11,8 Mio. Infektionen zu verzeichnen waren.
In den USA überschritten die bestätigten Fälle die 3-Millionen-Marke. Die billionenschweren Konjunkturhilfen zur Bekämpfung von COVID-19 laufen am 31. Juli aus. Drei Vertreter der US-Notenbank warnten, dass die zunehmende Zahl der COVID-19-Fälle die wirtschaftliche Erholung des Landes bremsen werde.
In Melbourne, der zweitgrößten Stadt Australiens, wurden wieder Lockdown-Maßnahmen verhängt. Auch Hongkong erwägt strengere Social-Distancing Maßnahmen, um der dritten Welle von Infektionen Herr zu werden.
Unterdessen verbesserte sich die Stimmung der Investoren, nachdem der stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank, Richard Clarida, am Dienstag mehr Unterstützung durch die US-Notenbank Fed zugesagt hatte.
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