Anteile an Goldman Sachs (NYSE:GS) lagen im vorbörslichen Handel am Dienstag tiefer, als der Finanzkonzern die Schätzung der Wall Street für das zweite Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn überbot.
Der Finanzdienstleister berichtete einen verwässerten Gewinn pro Aktie (GpA) von 5,98 USD für den Zeitraum April bis Juni.
Analysten hatten 4,63 USD die Aktie vorhergesagt.
Unterdessen stieg der Firmenumsatz um 19% gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr auf jetzt 9,4 Mrd USD, womit der die Prognose von 8,66 Mrd USD schlug. Goldmann merkte an, dass dies der höchste Umsatz in einem zweiten Quartal der letzten neun Jahres war.
Allerdings berichtete die Firma auch, dass Wertpapierverkäufe und der Eigenhandel 1,89 Mrd USD einbrachten, was unter den Erwartungen von 1,97 Mrd USD lag.
Der Pressemitteilung nach, war Goldman weltweit die Nummer eins bei angekündigten Fusionen und Übernahmen im begonnenen Jahr und hielt ebenfalls die Spitzenposition bei Aktienemissionen und verbundenen Geschäften.
“Eine solide Entwicklung aller unserer Hauptsparten hat uns das stärkste Halbjahr in neun Jahren beschert” kommentierte Lloyd Blankfein, Goldmans Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzender, das Ergebnis in der Pressemappe.
“Mit einer gesunden Konjunktur im Hintergrund und tiefen Kundenbeziehungen ist die Firma gut aufgestellt in attraktive Chancen zu investieren, um die Bedürfnisse unserer Klienten zu befriedigen und weiteres Gewinnwachstum zu generieren” schloss er.
Um 13:52 MEZ lag die Aktie 0,71% tiefer auf 229,50 USD, nachdem sie gestern zu 231,44 USD aus dem Handel gegangen war.
Die Händler werden ihre Aufmerksamkeit nun der Telefonkonferenz zuwenden, die um 15:30 MEZ losgehen soll.
