Die Goldman Sachs Group überrascht die Wall Street mit ihren Quartalsergebnissen positiv. Die Erlöse der US-Großbank stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 41 Prozent auf 13,30 Milliarden Dollar. Erwartet wurden 9,7 Milliarden Dollar. Die operativen Ausgaben erhöhten sich auf jährlicher Basis um 37 Prozent auf 8,40 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie lag bei 6,26 Dollar nach 5,81 Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten mit einem Gewinn von 3,90 Dollar je Aktie gerechnet.
Vor allem im Handelsgeschäft lief es gut für Goldman Sachs. Der Umsatz bei Anleihen sprang mit 4,24 Milliarden Dollar auf den höchsten Stand seit neun Jahren. Die Erlöse bei Aktien markierten mit 2,94 Milliarden Dollar ein 11-Jahreshoch.
"Unsere starke finanzielle Performance in allen unseren Kundenbereichen zeigt die inhärenten Vorteile unseres diversifizierten Geschäftsmodells. Die Turbulenzen, die wir in den letzten Monaten erlebt haben, bestärken uns in unserem Engagement für die Strategie, die wir Anfang dieses Jahres den Anlegern vorgestellt haben. Auch wenn die wirtschaftlichen Aussichten unsicher bleiben, bin ich zuversichtlich, dass wir weiterhin die erste Wahl für Kunden auf der ganzen Welt sein werden, die ihre Unternehmen umgestalten und eine widerstandsfähigere Wirtschaft wieder aufbauen wollen", sagte Chairman und CEO David Solomon in der Pressemitteilung.
Die Goldman Sachs-Aktien (NYSE:GS) legten im vorbörslichen Handel um knapp 5 Prozent auf 224,08 Dollar zu.

