Goldman erhöht Wahrscheinlichkeit für No-Deal-Brexit auf 25%

Goldman erhöht Wahrscheinlichkeit für No-Deal-Brexit auf 25%

Sep 03, 2019

Die US-Investmentbank Goldman Sachs (NYSE:GS) hat die Wahrscheinlichkeit für einen ungeordneten Brexit (No-Deal-Brexit) von 20 auf 25 Prozent erhöht.

"Eine lange Suspendierung des Parlaments erhöht die Chance auf einen No-Deal-Brexit“, erklärten die Goldmänner in einer Notiz.

Das Basisszenario, wonach eine leicht abgeänderte Version des Ausstiegsabkommens, das bereits dreimal abgelehnt wurde, durchs Unterhaus kommt, wird weiterhin auf 45 Prozent taxiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Ende zu überhaupt keinem Brexit kommt, senkt Goldman Sachs von 35 auf 35 Prozent.

Das Pfund-Sterling ist am Dienstagmorgen erstmals seit Oktober 2016 unter die psychologisch bedeutende Marke von 1,20 Dollar gefallen. Devisenhändler begründeten den Kursrutsch von fast einem Cent mit der Brexit-Entwicklung in Großbritannien.

Zuletzt notierte der GBP/USD 0,59 Prozent im Minus auf 1,1995 Dollar. Im Verhältnis zum Euro wertete das britische Pfund 0,45 Prozent ab.

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