Investing.com - Der Goldpreis ist am Dienstag leicht gesunken, nach unten gedrückt von einem steigenden US-Dollar, während Handelskonflikte gären.
Goldfutures mit Fälligkeit im August lagen an der Comex um 16:08 MEZ 0,23% tiefer auf 1.277,20 USD die Feinunze.
Die Spannungen im Außenhandel zwischen China und den Vereinigten Staaten schaukelte sich weiter auf, als die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt ihren Disput immer weiter eskalierten.
Die jüngste Salve kam von US-Präsident Donald Trump, der androhte, Zölle auf weitere chinesische Güter im Wert von 200 Mrd USD zu erheben, sollte "China es ablehnen seine Praktiken zu ändern und darauf bestehen, seine neuen Zölle umzusetzen, die es jüngst angekündigt hatte." so der Präsident.
Am Freitag hatte Trump einen 25 prozentigen Zoll verschiedene Güter aus China mit einem Importvolumen von 50 Mrd USD angekündigt, auf den China prompt mit einem 25 prozentigen Zoll auf US-Güter, wie unter anderem Sojabohnen und Autos, im Wert von 34 Mrd USD reagierte.
Investoren setzen in Zeiten politischer Unruhe häufig auf Gold, da das Edelmetall häufig als Absicherung gegen die Folgen der internationalen Politik angesehen wird.
Gold wurde jedoch von den Kursgewinnen der amerikanischen Währung ausgebremst. Das Edelmetall wird in der US-Währung gehandelt und wird daher für Käufer aus anderen Währungsräumen teurer, wenn der Dollarkurs steigt.
Der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, stieg um 0,36% auf 94,75 an.
Im weiteren Handel an der Comex fielen die Silberfutures um 0,76% auf 16,315 USD die Feinunze. Ansonsten verbilligte sich Platin um 1,33% auf 872,10 USD die Feinunze, während der Kurs von Palladium um 0,65% auf 976,50 USD die Feinunze sank. Kupferfutures verloren 1,56% und wurden zu 3,058 USD gehandelt.
