Von Peter Nurse
Die US-Aktienmärkte werden am Donnerstag weitgehend unverändert in den Handel starten. Es herrscht Zurückhaltung angesichts des Coronavirus in China.
Die Futures auf den S&P 500 notieren 1 Punkt oder 0,1% tiefer. Für den NASDAQ 100 Future geht es um 10 Punkte oder 0,1% nach unten, während der Dow Jones-Future 30 Punkte oder 0,1% verliert.
Am frühen Donnerstag haben die chinesischen Behörden in Wuhan, einer 11-Millionen-Stadt im Zentrum des Coronavirus-Ausbruchs, ein Reiseverbot erlassen. Später kündigten sie die Einstellung von Zügen und Bussen aus der benachbarten Millionenmetropole Huanggang und die Stilllegung des Verkehrs in viele weitere Gebiete an, in denen sich die Menschen versammeln könnten.
Dies waren die jüngsten Versuche, die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, die in China und sogar in den USA, Thailand, Taiwan, Japan und der Republik Korea mindestens 17 Menschen getötet und Hunderte von Menschen infiziert hat.
Dennoch dürften Volumen und Volatilität begrenzt bleiben, weil viele am Markt den zweiten Tag zum Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Donald Trump im Auge behalten.
Procter&Gamble (NYSE:{PG) veröffentlichte vor US-Börsenbeginn seine Ergebnisse für das zweite Quartal. Die Aktien sanken trotz eines guten Zahlenwerks um mehr als 2%. Für die Papiere von Comcast (NASDAQ:CMCSA) geht es nach der Vorlage der Quartalsergebnisse um 1,8% nach oben. Texas Instruments (NASDAQ:TXN) hatte gestern nachbörslich seine Ergebnisse präsentiert und dabei die Erwartungen verfehlt.
Heute nach US-Börsenschluss legt der Chip-Gigant Intel (NASDAQ:INTC) seine Zahlen vor.
Die Ölpreise rutschten auf den tiefsten Stand seit sieben Wochen, nachdem am Mittwoch ein weiterer Anstieg der US Rohöllagerbestände bekanntgegeben wurde. Die Zahlen des American Petroleum Institute zeigten einen Anstieg um 1,6 Millionen Barrel. Später am Tag stehen noch die offiziellen Regierungsdaten auf der Agenda.
Der Preis für die US-Sorte WTI verlor 1,6% auf 55,84 Dollar. Für die Nordseesorte Brent ging es um 1,3% nach unten auf 62,36 Dollar. Der Februar-Terminkontrakt für Gold sank 0,2% auf 1.554,15 Dollar.
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