Der chinesische Yuan und der australische Dollar sind am Dienstag in Asien nach der Veröffentlichung schwächer als erwartet ausgefallener Konjunkturdaten gegenüber dem US-Dollar abgerutscht.
Der USD/CNY wurde um 07:10 MEZ etwas tiefer zu 7,1160 gehandelt. Zahlen der Regierung zeigen, dass der Erzeugerpreisindex des Landes im August gegenüber dem Vorjahr um 0,8% gefallen ist, was der schlimmste Rückgang im Jahresvergleich seit drei Jahren ist.
Die chinesische Zentralbank hatte am Freitag die Mindestbargeldreserve für Banken gesenkt.
An der chinesisch-amerikanischen Handelsfront erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin gegenüber Fox TV in einem Interview, dass auf dem Weg zu einem Handelsabkommen zwischen den USA und China "große Fortschritte" erzielt worden und die USA "zu Verhandlungen bereit" seien.
Die positive Entwicklung ließ den Yen gegenüber dem Dollar fallen, mit dem USD/JPY Kurs um 0,2% tiefer auf 107,39.
Der AUD/USD gab um 0,1% auf 0,6858 nach, nachdem eine Umfrage der National Australia Bank (NAB) ergeben hatte, dass ihr Geschäftsklimaindex im August von 4 auf 1 gefallen ist.
"Es sieht so aus, als hätten die Steuersenkungen nur geringe Auswirkungen auf den Konsum der privaten Haushalte gehabt oder waren nicht groß genug, um die zunehmende Schwäche auszugleichen", sagte Alan Oster, Chefökonom der NAB. "Die beiden Leitzinssenkungen haben sich möglicherweise auch nur geringfügig ausgewirkt, obwohl dies angesichts der längeren und variableren Verzögerungen in der Geldpolitik zu erwarten war."
Der Index des Umfelds, der Neueinstellungen, Verkäufe und Gewinne abbildet, ist ebenfalls gefallen auf jetzt 1 von zuvor 3.
Der Euro blieb gegenüber dem US-Dollar stabil auf 1,1043 stehen, als die Anleger eine Sitzung der Europäischen Zentralbank Ende dieser Woche abwarten, von dem neue Konjunkturimpulse erwartet werden.
Der GBP/USD Kurs gab um 0,1% auf 1,2340 nach, unter Druck gesetzt durch die Unsicherheit über den Brexit. Das britische Parlament stimmte erwartungsgemäß dafür, den Vorschlag von Premierminister Boris Johnson für Neuwahlen zu unterbinden.

