Der US-Dollar und der japanische Yen haben sich am Mittwoch in Asien kaum von der Stelle bewegt, als die Händler in Asien vorsichtig blieben, angesichts der Unsicherheit beim Brexit und den Handelsspannungen zwischen der EU und den USA.
Heute gab es zunächst einige Käufe beim japanischen Yen, die von der Eskalation der Handelskonflikte zwischen den USA und der EU motiviert wurden und der negativen Aktualisierung der Wachstumsprognosen durch den Internationalen Währungsfonds.
Die krisensichere Währung gab einige ihrer Gewinne wieder ab und wurde zuletzt zu 111,14 gegenüber dem Dollar gehandelt, 0,03% tiefer.
Am Montag hatte es Berichte gegeben, dass die USA und die EU vor einem Aufschaukeln von Zollmaßnahmen gegen die jeweils andere Seite stehen könnten. Die USA sagten, sie könnten Zölle gegen EU-Waren im Wert von 11 Mrd USD verhängen. Als Antwort sagte die EU, sie seit bereit, Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Der Streit über staatliche Subventionen für Boeing (NYSE:BA) und dessen europäischen Rivalen Airbus (PA:AIR) steckte seit 2004 in einem Verfahren vor der Welthandelsorganisation. Diese hatte aber im Mai letzten Jahres entschieden, dass die europäische Unterstützung für Airbus illegal sei.
Unterdessen stand der US-Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem Korb aus sechs Leitwährungen abbildet, weitgehend unverändert auf 96,637.
Die Stimmung der Investoren erhielt heute einen weiteren Dämpfer, nachdem der IWF seinen Wachstumsausblick für die USA für 2019 auf 2,3% von zuvor 2,5% im Januar gestutzt hatte und auch seinen Prognose für das weltweite Wachstum auf 3,3% gesenkt hatte, das niedrigste Niveau seit der Finanzkrise.
In der Vorschau wird die Aufmerksamkeit der Investoren vor allem auf einer Sitzung der Europäischen Zentralbank und dem Erscheinen des Protokolls der letzten geldpolitischen Sitzung der Federal Reserve liegen.
Am Dienstag stimmten die Abgeordneten im britischen Parlament einen Tag vor einem Brexit-Gipfel für den Plan von Premierministerin Theresa May eine Verschiebung des Austrittstermins aus der Europäischen Union auf den 30. Juni anzustreben.
Der EUR/USD Kurs stand unverändert auf 1,1260, während der GBP/USD Kurs um 0,1% auf 1,3069 anstieg.
Der AUD/USD und der NZD/USD Kurs lagen um 0,2% bzw. 0,1% höher.
PS: Mit unseren Apps sind Sie immer auf dem aktuellen Stand, dass Sie einfach überall das Marktgeschehen beobachten können.
Laden Sie noch heute die kostenfreie App von herunter und überzeugen Sie sich selbst.

