Der einflussreiche US-Notenbanker John Williams betonte am Donnerstag, dass die Wirtschaft eher einem disinflationären als einem inflationären Preisdruck ausgesetzt sei und fügte hinzu, dass es das Ziel der Fed sei, ein Maximum an Beschäftigung und Preisstabilität zu gewährleisten. "Wir sind dem Inflationsziel von 2% zwar nahe, aber immer noch ein gutes Stück davon entfernt", sagte er.
Williams fügte hinzu, dass es im Augenblick nicht der richtige Zeitpunkt für die Fed sei, sich nur auf Exit-Strategien zu konzentrieren, da sich das Land jetzt "mitten in einer schwierigen Situation" befinde. Auch wenn sich die Fazilitäten in wesentlichen Punkten unterscheiden, "die die Besonderheiten der Märkte und Sektoren widerspiegeln, so haben sie doch alle das gemeinsame Ziel, den Kreditfluss an Haushalte, kleine und große Unternehmen und andere wichtige Segmente der Wirtschaft aufrechtzuerhalten".
"Dies sind beispiellose Zeiten, und die Pandemie stellt wahrlich außergewöhnliche Herausforderungen dar. Schwere Krisen erfordern innovative und entschlossene Antworten, und die Federal Reserve Bank ist bestrebt, genau das zu liefern", so Williams.

