Eurozone schwächer ins 3. Quartal gestartet

Eurozone schwächer ins 3. Quartal gestartet

Jul 24, 2018

Die Konjunktur in der Eurozone hat zu beginn des dritten Quartals weiter an Schwung verloren, nachdem es im Juni eine kurzzeitige Erholung gegeben hatte, zeigten am heutigen Dienstag erschienene Umfragedaten.

Auch wenn die Wachstumsrate im Juli relativ robust geblieben ist, waren die Neuaufträge schwächer und auch die Erwartungen für die Zukunft sind zurückgegangen, was insgesamt ein eher trübes Lagebild ergab.

Markit sagte dass, sein vorläufiger Index für die Gesamtwirtschaft der Eurozone, der die kombinierte Wirtschaftsleistung von Industrie und Dienstleistungsgewerbe misst, in diesem Monat auf 54,3 hereingekommen ist, nachdem er im Juni noch auf 54,9 gelegen hatte.

Volkswirte hatten einen Wert von 54,8 vorhergesagt.

Die Blitzumfrage unter den Einkaufsmanagern des Dienstleistungsgewerbes hat für diesen Monat einen Wert von 54,4 ermittelt, gegenüber 55,2 im Juni.

Das lag unter den Erwartungen auf einen Wert von 55,0.

Der vorläufige Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe in der Eurozone legte in diesem Monat leicht auf 55,1 zu, nach einem endgültigen Wert von 54,9 im Juni.

Die Analysten hatten mit einem Abrutschen auf 54,7 gerechnet.

Ein Indexwert von über 50 deutet auf Wachstum hin, ein Stand darunter signalisiert eine Schrumpfung.

Chris Williamson, Chefvolkswirt bei Markit merkte zu dem Report an: “Der vorläufige Einkaufsmanagerindex suggeriert, dass die Eurozone eher schwach in die zweite Jahreshälfte gestartet ist, was ein Indikator auf eine Verlangsamung des BIP-Wachstums im dritten Quartal ist.

"Die Werte für Juli deuten auf eine BIP-Wachstum von 0,4% im Quartal hin, während die Befragungen für das zweite Quartal noch ein Wachstum von 0,5% erhoffen ließen." fügte er hinzu.

Registrieren Sie sich bei Libertex!

Üben Sie kostenlos auf einem Demokonto mit 50.000 Euro

REGISTRIEREN
oder starten Sie jetzt den Handel mit Echtgeld