In den USA haben in der Woche bis zum 2. Mai mehr als 3 Millionen Amerikaner einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt.
Die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe stieg um 3,16 Millionen (saisonbereinigt), teilte das Department of Labor am Donnerstag mit. Das waren 677.000 Millionen weniger Anträge als in der Vorwoche. Allerdings beläuft sich die Zahl der Anträge in den letzten sieben Wochen auf nun rund 33 Millionen.
Der gleitende Vierwochendurchschnitt sank um 861.500 auf 4,17 Millionen.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe beschreibt, wie viele Personen jede Woche ihren Job verlieren und Anträge auf Arbeitslosenunterstützung stellen. Die Erstanträge gelten als ein zuverlässiger Indikator für den US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Die Daten werden jede Woche vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht.
Die Folgeanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis zum 25. April kletterten um 4,63 Millionen auf 22,64 Millionen. Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Datenaufzeichnung.
Hier stieg der Vierwochendurchschnitt um 3,8 Millionen auf 17,09 Millionen an.
Die Versicherten-Arbeitslosenquote in der Woche bis zum 25. April stieg auf ein Rekordhoch von 15,5 Prozent (+3,5 Prozent zur Vorwoche).
Morgen um 14.30 Uhr wird der offizielle US-Arbeitsmarktbericht bekannt gegeben. Erwartet wird ein Stellenabbau von 22 Millionen. Die Arbeitslosenquote dürfte von 4,4 Prozent im März auf 16 Prozent im April hochspringen, so die Schätzungen von Analysten, die von befragt wurden.

