Der wöchentliche Bericht der Energiebehörde EIA zeigte einen stärker als erwarteten Rückgang der US-Rohöllagerbestände.
Laut den offiziellen Zahlen sanken die US-Rohölreserven in der vergangenen Woche um 3,116 Millionen Barrel. Von befragte Ölmarktbeobachter hatten mit einem Rückgang von 2,694 Millionen Barrel gerechnet.
Am Vortag hatte das American Petroleum Institute (API) einen Rückgang der US-Ölreserven um 1,401 Millionen Barrel mitgeteilt.
Die Rohöllagerbestände am wichtigen Umschlagsort in Cushing, Oklahoma, sanken um 1,351 Millionen Barrel.
Die Benzinbestände sind dagegen deutlich um 3,565 Millionen Barrel gestiegen (erwartet: -925.000 Millionen Barrel), die von Destillaten legten ebenfalls um 5,686 Millionen Barrel (erwartet: +631.000 Barrel) zu.
Die Ölpreise reagierten zunächst freundlich auf die EIA-Zahlen, mussten dann aber deutlich Federn lassen. So sank der Preis für die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) um 0,78 Prozent, der von der Nordseesorte Brent um 0,31 Prozent.

