Duke CFO-Umfrage: Finanzvorstände blicken wieder optimistischer in die Zukunft

Duke CFO-Umfrage: Finanzvorstände blicken wieder optimistischer in die Zukunft

Jul 08, 2020

Die von der Federal Reserve Bank of Atlanta und Richmond durchgeführte Duke CFO-Umfrage verzeichnete gegen Ende des zweiten Quartals eine robuste Erholung. Die Finanzvorstände sehen jedoch noch einen langen Weg bis zu einer vollständigen Erholung.

Die seit 1996 durchgeführte vierteljährliche Umfrage hat in der Vergangenheit immer wieder wichtige Einblicke in die Denkweise der kleinen und mittelgroßen Unternehmen gegeben. Die letzte Umfrage wurde vom 15. Juni bis zum 26. Juni durchgeführt. In diesen Zeitraum fiel sowohl die Konjunkturerholung von den Mitte April erreichten Tiefständen als auch die Besorgnis über Unruhen und den Anstieg der Corona-Infektionen, die nach dem Memorial Day deutlich zunahmen.

Die Finanzchefs sind hinsichtlich der Aussichten ihrer eigenen Firma wesentlich optimistischer: Der Geschäftsoptimismus stieg von 59,7 Punkten im März um 10,1 Punkte auf 69,8 Punkte im Juni. Der Index bleibt damit 5,2 Punkte unter seinem gegen Ende des letzten Jahres erreichten Zyklushoch von 75 Punkten. Die Beurteilung der Aussichten ihrer eigenen Firma durch die CFOs entspricht nun wieder dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.

Die Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Lage hat sich ebenfalls verbessert, ist aber weniger optimistisch ausgefallen. Das Stimmungsbarometer in Bezug auf die US-Wirtschaft stieg um 8,9 Punkte auf 59,8 und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt von 67,4 Punkten für die Periode von 2017 bis 2019.

Die anhaltende Unsicherheit der Finanzvorstände hinsichtlich der Wirtschaftsaussichten spiegelt wahrscheinlich das Fehlen von greifbaren Anhaltspunkten dafür wider, wo genau sich die Wirtschaft derzeit im Erholungszyklus befindet.

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