Der Euro hat sich etwas überraschend von seinem neuen Jahrestief gelöst und ist in die Höhe geschnellt, nachdem EZB-Chef Mario Draghi sagte, der EZB-Rat sehe das Risiko einer Rezession nach wie vor als ziemlich gering an, zumal es immer noch Anzeichen von einem widerstandsfähigen Arbeitsmarkt gebe.
"Wenn es zu einer signifikanten Verschlechterung (der Wirtschaftsaussichten) im Euroraum kommt, ist eine wirksame Finanzpolitik von wesentlicher Bedeutung", so Draghi. Damit negiert der Notenbankchef teilweise die Hoffnung der Anleger auf die Dicke Bertha aus Neuauflage der QE, Zinssenkung und Tiering im September. Das hilft dem Euro auf die Sprünge.
Von den Sitzungstief stieg der EUR/USD um mehr als 60 Pips auf aktuell 1,1166 Dollar, während der DAX mit -0,34 Prozent deutlich ins Minus gerutscht ist.
Auch die Rendite zehnjähriger deutscher Staatsanleihen erholte sich wieder von ihrem Rekordtief bei -0,417 Prozent und rentierte zuletzt mit einem Plus von 1,58 Prozent auf -0,373 Prozent.
