Investing.com - Der Dollar wurde am Montag gegenüber den anderen Leitwährungen auf einem Dreiwochentief gehandelt, nachdem der jüngste US-Arbeitsmarktbericht ein schwaches Lohnwachstum gezeigt hatte, während das Pfund den Schock über den Rücktritt des britischen Brexit-Ministers David Davis abgeschüttelt hat.
Der US-Dollarindex, der die amerikanische Währung gegenüber einem gewichteten Korb aus sechs anderen Leitwährungen abbildet, lag gegen 10:21 MEZ um 0,29% tiefer auf 93,50, seinem niedrigsten Niveau seit dem 14. Juni.
Der Index rutschte am Freitag um 0,48% ab, nachdem ein leicht unter den Erwartungen liegendes Lohnwachstum in den USA die Aussichten auf eine vierte Zinserhöhung durch die Federal Reserve in diesem Jahr etwas verringert haben.
Während das Lohnwachstum moderat blieb, sagte das US-Arbeitsministerium in seinem Report, dass die Lohnbeschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im Juni mit 213.000 neuen Stelle stärker als erwartet ausgefallen ist.
Das solide Beschäftigungswachstum half die Sorgen über die Eskalation des Handelskonflikts zwischen den Vereinigten Staaten und China zu vertreiben, nachdem am Freitag neue Zölle in Kraft getreten waren.
Der Dollar sank leicht gegenüber dem Yen, mit dem USD/JPY Kurs zuletzt auf 110,40.
Mit dem Euro ging es aufwärts und der EUR/USD stieg um 0,25% auf 1,1776, seinem höchsten Kurs seit dem 14. Juni.
Die Gemeinschaftswährung bekam einen Schub von Daten, denen nach die deutschen Exporte im Mai stärker als die Importe gestiegen sind, was andeutet, dass die größte Volkswirtschaft im Euroraum weiter solide wächst, trotz der Probleme im Welthandel.
Das Pfund ist ebenfalls gegenüber dem Dollar gestiegen, mit dem GBP/USD Kurs um 0,53% höher auf 1,3356, womit er sich von seinem Tief aus der Nacht von 1,3284 wieder erholt hat.
Das Pfund war anfänglich auf Berichte gefallen, dass der britische Brexit-Minister David Davis zurückgetreten ist, was ein herber Schlag für Premierministerin Theresa May sein könnte.
Aber das Pfund erholte sich rasch angesichts von Anzeichen, dass May keinem Aufruhr über ihre Brexit-Politik entgegensehen wird. Auch wird gehofft, dass ein weicherer Brexit nun möglich werden könnte.
Das Pfund lag gegenüber dem Euro ebenfalls im Plus, mit dem EUR/GBP Kurs um 0,26% tiefer auf 0,8815.
Der vom Welthandel abhängige australische Dollar wurde fester, mit dem AUD/USD Kurs um 0,59% höher auf 0,7472, seinem höchsten Niveau seit Mitte Juni.
