Der US-Dollar hat sich am Mittwoch eine Verschnaufpause gegönnt, da die Renditen für US-Staatsanleihen korrigierten. Die Nachfrage nach dem Dollar wird weiterhin von den Erwartungen für ein möglicherweise hohes Tempo der Zinserhöhungen der Federal Reserve Bank gestützt.
Der U.S. Dollar Index, der die Stärke des Dollar gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen misst, blieb bei 95,4 stabil und lag damit unter dem Siebenwochenhoch von 95,84 in der vorangegangenen Sitzung.
Der Dollar hielt inne, da der Anstieg der Rendite 10-jähriger US Staatspapiere nachließ.
Der Ausverkauf von Treasuries wurde durch die Aussagen der Fed im Bezug auf Ihre Zinspolitik erwartet. Die Fed wird die Zinsen im Dezember und darüber hinaus weiter anheben, da die Aussichten für die Wirtschaft weiterhin stark sind.
Steigende Anleiherenditen haben die Nachfrage nach Aktien in den letzten Sitzungen beeinträchtigt, da die Risikobereitschaft sinkt, wenn Anleiherenditen steigen.
Der Dollar legte gegenüber dem Yen zu. Der USD/JPY kletterte um 0,15 Prozent auf 113,11 stieg.
Der EUR/USD blieb bei 1,1490 unverändert und lag damit oberhalb der siebenwochen Tiefs, welches in der letzten Sitzung bei 1,1431 ausgeprägt wurde.
Die Einheitswährung handelte zuletzt mit angezogener Handbrmese, aufgrund des andaurenden Streits zwischen der populistischen italienischen Regierung und der Europäischen Kommission über die Haushaltspläne des Landes.
Brüssel und Rom sind sich uneins über die Haushaltsdefizitpläne des Landes für die nächsten drei Jahre, die gegen die EG-Vorschriften über die Verwaltung übermäßiger Defizite und hoher Schulden verstoßen.
Unterdessen ist der GBP/USD um 0,12 Prozent auf 1,3159 gestiegen, nachdem berichtet wurde, dass die Bedingungen für den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union bereits in der nächsten Woche geregelt werden könnten.
