Die Top 5 Themen an den Finanzmärkten am Montag

Die Top 5 Themen an den Finanzmärkten am Montag

Mär 25, 2019

Hier sind die fünf wichtigsten Dinge, die man über die Finanzmärkte am heutigen Montag, dem 25. März wissen sollte:

1. US-Zinskurve wieder positiv

Nachdem sie am Freitag zum ersten Mal in mehr als zehn Jahren ins Minus gedreht war, ist die Differenz zwischen der Rendite der 10-jähriger US-Staatspapiere und den 3-monatigen wieder positiv geworden.

Eine invertierte Zinsstrukturkurve wird weithin als Frühindikator für eine Rezession angesehen, vor allem wenn der Zustand eine Weile anhält.

Gegen 10:50 MEZ stand die Rendite der tonangebenden 10-Jahresanleihe ein wenig höher auf rund 2,46%, nachdem sie am Freitag auf bis zu 2,42% gefallen war.

Unterdessen gab die Rendite der 3-monatigen US-Staatspapiere auf 2,45% nach.

Der Chicago Federal Reserve Bank Präsident Charles Evans hatte gesagt, es seit verständlich, dass die Märkte nervös sind, wenn die Zinskurve flacher wird, aber er sei immer noch zuversichtlich über den US-Konjunkturausblick.

2. Wall Street vor schlechtem Handelsstart

Die US-Aktienindexfutures deuten einen schlechten Start in die neue Handelswoche an, als wachsende Ängste vor einer Rezession in den USA den Appetit auf riskantere Wertanlagen schwächten.

Der Bluechip Dow Futures lag 47 Punkte oder etwa 0,2% tiefer, der S&P 500 Futures gab 6 Punkte oder rund 0,2% ab, während es mit dem technologielastigen NASDAQ 100 Futures um 34 Punkte oder rund 0,5% nach unten ging.

In Europa waren die Kurse auf dem Rückzug, als die meisten Sektoren und die großen Börsen in der Region sich am Vormittag in der Verlustzone befanden, während die Investoren sich vor allem für die Entwicklungen beim Brexit interessierten.

Zuvor war der Aktienhandel in Asien tief im roten Bereich zu Ende gegangen. Der japanische Nikkei fiel um 3% und auch auf dem chinesischen Festland hagelte es Verluste, als der Shanghai Composite 2% tiefer aus dem Handel ging.

3. Mueller-Report entlastet Trump vom Verdacht der Konspiration mit Russland

Der US-Sonderermittler Robert Mueller fand keine Belege für eine Zusammenarbeit zwischen der Wahlorganisation zur Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und Russland und hatte nicht genügend Material, um Trump der Behinderung der Justiz anzuklagen, sagte US-Staatsanwalt William Barr am Sonntag.

Trump reagierte schnell und hieß die Bekanntgabe als eine "komplette und vollständige Entlastung" willkommen, nach fast zwei Jahren der Ermittlungen durch Mueller und sein Team.

Seine Gegner im Kongress forderten die Veröffentlichung des vollständigen Reports und nicht nur Barrs Zusammenfassung.

4. Deutsches Ifo-Geschäftsklima erholt sich

Die Stimmung in deutschen Unternehmen hat sich im März überraschend verbessert, nachdem sie sechsmal in Folge gefallen war, zeigte eine Befragung. Die legt nahe, dass es in der größten Volkswirtschaft Europas in den kommenden Monaten wieder bergauf gehen sollte, nachdem im vergangenen Jahr eine Rezession nur knapp vermieden werden konnte.

Das in München ansässige Ifo-Institut meldete, dass sein Geschäftsklimaindex, der auf einer monatlichen Befragung von Unternehmen basiert, in diesem Monat auf 99,6 gestiegen ist und damit die Erwartungen der Ökonomen von 98,7 übertroffen hat. Im Februar hatte er mit 98,5 seinen niedrigsten Wert seit November 2014 erreicht.

Die Verbesserung lag überwiegend an den Antworten der auf den Heimatmarkt konzentrierten Sektoren Einzelhandel und Bau. Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe, dass stärker vom Weltmarkt abhängig ist, blieb düster.

5. Apples 'Show Time' Event

Es wird allgemein erwartet, dass Apple auf einer Startveranstaltung am heutigen Montag einen Videostreamingdienst und einen Nachrichtenkanal ankündigen wird.

"It's show time" ist der Slogan, mit dem der iPhone-Hersteller die Festlichkeit im Steve Jobs Theater in seinem Hauptsitz im kalifornischen Cupertino anpreist, die um 18:00 MEZ losgehen soll.

Berichten nach wird Apple Abonnements für Kanäle wie HBO, Showtime und Starz für jeweils 9,99 USD im Monat anbieten.

Es wurde weiterhin berichtet, dass das Unternehmen eine neue Ausgabe des Apple News Angebots verkaufen will, das Nachrichten und Magazin-Abos in ein Produkt für 9,99 USD verknüpfen würde.

Ein Ausbau der Einnahmen aus Dienstleistungen ist ein bedeutender Teil von Apples Strategie für künftiges Wachstum, angesichts dessen, dass seine Einnahmen aus dem Verkauf von iPhones ein Plateau erreicht haben.

Apple (NASDAQ:AAPL) Anteile, die den Handel am Freitag 2% tiefer zu 191,05 USD beendete hatten, haben sich vorbörslich kaum von der Stelle bewegt.

-- Dieser Report entstand unter Mitwirkung von Reuters.

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