Die deutsche Wirtschaft ist nach vorläufigen Berechnungen in dem Zeitraum von April bis Juni zum Vorquartal um 0,1 Prozent geschrumpft. Das teilte das Statistische Bundesamt Destatis am Mittwochmorgen mit. Volkswirte hatten damit gerechnet. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt noch um 0,4 Prozent gestiegen.
Zum Vorjahresquartal stagnierte das Bruttoinlandsprodukt.
Grund für den Wachstumsrückgang sei die außenwirtschaftliche Entwicklung, da die Exporte im Vergleich zum Vorquartal stärker zurückgingen als die Importe, wie Destatis mitteilte.
Positiv seien dagegen weiterhin die privaten Konsumausgaben, die im Vergleich zum ersten Quartal gestiegen seien. Auch der Staat erhöhte seine Konsumausgaben.
Unmittelbar nach Bekanntgabe der Wachstumszahlen gab der DAX-Future leicht nach und wurde zuletzt mit einem Verlust von 40 Punkten auf 11.759 Punkte taxiert.
Die deutsche Zehnjahresrendite markierte mit -0,624 Prozent ein neues Rekordtief, während der EUR/USD unverändert bei 1,1169 Dollar notierte.

