Die europäischen Aktienmärkte starten mit Kursabschlägen in den letzten Handelstag der laufenden Woche. Die Angst vor einer zweiten Coronavirus-Welle, insbesondere in den USA, belastet die Börsenindizes. Auch ein Einbruch der Ölpreise drückt auf die Stimmung. In der Folge waren Staatsanleihen als vermeintlich sicherer Hafen gefragt.
Der DAX verliert zur Stunde 0,30 Prozent oder 36 Punkte auf 12.452 Stellen und der CAC 40 weist mit 4.899 Punkten ein Minus von 0,44 Prozent aus.
"Die globalen Leitindizes zeichnen weiterhin ein übergeordnet aufwärtsgerichtetes Bild“, kommentierte der technische Analyst Martin Utschneider in seiner täglichen Kolumne die aktuelle Marktsituation. Gleichwohl nehme die "Fallhöhe aber ebenso zu", fügte er hinzu.
Gespannt blicken die Anleger heute auf das Treffen der Finanz- und Wirtschaftsminister der EU (ECOFIN). Sie sollen wichtige Vorarbeit leisten, damit den 27 EU-Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfel in der kommenden Woche eine Einigung über die EU-Finanzen bis 2027 und den Wiederaufbaufonds gelingt.
Im Wirtschaftskalender stehen heute keine relevanten Daten aus Europa auf der Agenda. Jenseits des Atlantiks werden die Erzeugerpreise veröffentlicht, die sich im Jahresvergleich auf -0,2 Prozent von -0,8 Prozent erholen dürften.
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