Von Gina Lee
Australien gab einen Rückgang seiner Infektionsrate von 30% auf 5% bekannt, und Südkorea meldete zum ersten Mal seit Februar weniger als 50 neue Fälle.
Japan wird voraussichtlich schon morgen den Ausnahmezustand ausrufen, da die Zahl der Fälle im Land weiter steigt.
Der britische Premierminister Boris Johnson wurde gestern wegen seiner "anhaltenden" Covid-19-Symptome ins Krankenhaus eingeliefert.
In einigen aktuellen Virus-Epizentren wie Italien, Frankreich und Spanien ist die Zahl der neuen Fälle am Wochenende zurückgegangen. Die Isolationsmassnahmen scheinen sich auszuzahlen.
Am 5. April lag die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle laut Weltgesundheitsorganisation weltweit bei 1.136.851 mit 62.955 Todesfällen.
Japan
Premierminister Shinzo Abe wird nach Angaben eines Regierungsbeamten voraussichtlich am Dienstag den Ausnahmezustand im Land erklären.
Der Ausnahmezustand soll Metropolen wie Tokio und Osaka betreffen. Die lokalen Behörden können die Bevölkerung so zum daheim bleiben zwingen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Außerdem können sie die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen veranlassen.
Das Land berichtete über eine Zunahme der Fallzahlen am Wochenende. Laut Weltgesundheitsorganisation gab es in Japan bis zum 5. April 3.271 Fälle.
Großbritannien
Premierminister Boris Johnson wurde am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert. Das britische Staatsoberhaupt kämpft seit elf Tagen gegen das COVID-19 Virus.
Aufgrund seiner "anhaltenden" Symptome wurde er vorsichtshalber eingeliefert.
Johnson steht weiterhin an der Spitze seiner Regierung und steht im ständigen Austausch mit hochrangigen Regierungsbeamten.
Auch seine schwangere Lebensgefährtin, Carrie Symonds, hat in einem Tweet mitgeteilt, dass sie ebenfalls Symptome gehabt habe.
Vereinigte Staaten
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank um 701.000 im März, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Stellenminus von nur 100.000 gerechnet. In den letzten zwei Wochen hatten rund 10 Millionen Amerikaner einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt.
Unterdessen meldete New York City einen Rückgang der Todesfälle am Wochenende. Präsident Donald Trump warnte jedoch davor, dass "sehr schreckliche" Zeiten bevorstehen.
