Die Stimmung am Markt blieb am Dienstag brüchig, nachdem die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf Waren aus China anzuheben, die Finanzmärkte schockiert und zu neuen Befürchtungen geführt hatten, dass die Handelsgespräche zum Entgleisen gekommen sind.
Trump verschärfte die Spannungen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten der Welt enorm, als er am Sonntag auf Twitter bekanntgab, dass er die Zollsätze auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd USD zum Ende der Woche von 10% auf 25% anheben und "bald" auch die verbleibenden, bislang zollfreien Importe aus China mit Abgaben belasten werde.
Die Tweets kamen für die Marktteilnehmer völlig überraschend, da sie mehrheitlich erwartet hatten, dass der langwierige Handelsstreit zwischen Washington und Peking in Kürze gelöst würde.
Investoren in aller Welt, die auf dem linken Fuß erwischt wurden, stießen am Montag riskantere Wertanlagen ab, bevor an den Märkten eine Erholung einsetzte, da einige Investoren an der Hoffnung festhalten, dass es sich bei den Zollandrohungen nur um eine Verhandlungstaktik handelt.
Chinas Chefunterhändler, der stellvertretende Ministerpräsident Liu He wird am 9. und 10. Mai bei den Handelsgesprächen in den USA dabei sein, auf Einladung des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und US-Finanzminister Steven Mnuchin, sagte eine Verlautbarung auf des chinesischen Handelsministeriums auf dessen Webseite.
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-- Dieser Report entstand unter Mitwirkung von Reuters.
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