von Alex Ho
Der chinesische Yuan stieg am Montag in Asien gegenüber dem US-Dollar, obwohl die jüngst hereingekommenen Daten zum verarbeitenden Gewerbe ein düsteres Bild gezeichnet hatten.
Der USD/CNY Kurs stand gegen 04:35 MEZ um 0,3% tiefer auf 6,9687. Der Caixin / Markit Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe lag im Februar bei 40,3, seinem niedrigsten Wert seit Beginn der Umfrage Anfang 2004.
Die Daten vom Sonnabend zeigten, dass die Fabrikproduktion in China im Februar so schnell wie noch nie geschrumpft ist, sogar noch schlimmer als während der globalen Finanzkrise von 2008.
Die chinesische Zentralbank, die People's Bank of China (PBOC), legte den Referenzkurs des Yuan auf 6,9811 fest, gegenüber 7,0066 am Freitag.
Unterdessen fiel der US-Dollar-Index um 0,2% auf 97,927.
Einige glauben, dass die Federal Reserve die Geldpolitik in den nächsten Monaten lockern könnte, nachdem Fed-Chef Jerome Powell am Freitag eine seltene Erklärung abgegeben hatte, in der er versprach, „in angemessener Weise zu handeln", um die Wirtschaft zu unterstützen.
„Die Märkte versuchen, ein Ereignis "einzupreisen", für das es keinen wirklichen Präzedenzfall gibt. Die Volatilität wird so lange herrschen, bis die mit COVID-19 verbundenen Risiken wieder abebben", sagte John Lonski, Chefökonom bei Moody's Capital Markets Research, in einer Mitteilung an die Kunden.
Er warnte jedoch, dass "Fed-Zinssenkungen allein das COVID-19-Virus nicht beseitigen werden. Die Fed kann dazu beitragen, den Haushalten, Unternehmen und Kommunalverwaltungen, die aufgrund des Virus Cashflow-Probleme haben, den Zugang zu Finanzkapital zu erleichtern."
Der japanische Yen rutschte gegenüber dem US-Dollar ab, als an den asiatischen Märkten eine Erholung einsetzte. Chinesische Aktien stiegen heute anfänglich um bis zu 3%.
Der USD/JPY Kurs wurde zuletzt um 0,1% höher zu 108,13 gehandelt.
Der AUD/USD Kurs stieg um 0,2% auf 0,6518. Die australische Notenbank, die Reserve Bank of Australia (RBA), wird am Dienstag neue Beschlüsse zu ihrer Geldpolitik fassen.
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