Das britische Pfund legte zum US-Dollar am Freitag im asiatischen Handel weiter zu, nachdem die britische Zeitung "The Sun" berichtete, dass Irlands Democratic Unionist Party die Brexit-Pläne von Premierministerin Theresa May bei der Parlamentsabstimmung am Dienstag unter bestimmten Bedingungen unterstützen könnte.
Über den Brexit-Plan-B soll am 29. Januar im Parlament diskutiert und abgestimmt werden.
Das GBP/USD stieg um 0,4 Prozent afu 1,3122 Dollar am Freitag. Auf wöchentlicher Sicht legte das Pfund um mehr als 1,8 Prozent zu.
"Wenn dieser Bericht wahr ist, erwarte ich, dass das Pfund Sterling gegenüber dem Dollar auf 1,32 steigt. Ein technischer Breakout auf 1,38 ist ebenfalls drin", sagte Michael McCarthy, Chefmarktanalyst bei CMC Markets.
Unterdessen fiel der U.S. Dollar Index, der den Greenback gegen sechs andere Währungen vergleicht, um 0,2 Prozent auf 96,080 Punkte.
In einem Interview auf CNBC am Donnerstag sagte US-Handelsminister Wilbur Ross, dass es eine "faire Chance" auf ein Handelsabkommen gibt. Auch glaubt er, dass China und die USA bereit sind, den Handelskrieg zu beenden. Jedoch gehen die Vorstellungen beider Länder sehr weit auseinander.
"Der Handel ist sehr kompliziert. Es gibt viele und viele Probleme", sagte er.
Ross fügte hinzu, dass die beiden Seiten Fortschritte bei "einfacheren" Fragen gemacht haben, wie z.B. wie viel von bestimmten amerikanischen Produkten die Chinesen kaufen werden, wie Sojabohnen und verflüssigtes Erdgas.
