Das von der Federal Reserve Bank of Atlanta erstellte GDPNow-Prognosemodell taxiert das US-Bruttoinlandsprodukt für das zweite Quartal 2020 (saisonbereinigte Jahresrate) auf -39,5 Prozent, nach -46,6 Prozent in der gestrigen Schätzung.
Grund für den Anstieg sei die Erholung der realen Konsumausgaben von -49,7 Prozent auf -38,0 Prozent gewesen. Gleichwohl seien die inländischen Privatinvestitionen von -54,4 Prozent auf -58,6 Prozent gesunken, so die Atlanta Fed in ihrer heutigen Mitteilung.
Vor kurzem publizierte bereits die Federal Bank of New York ihren Nowcast für das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorquartal sei den Prognostikern zufolge die US-Wirtschaft um 16,3 Prozent geschrumpft.
Zum Jahresauftakt fiel das US-Bruttoinlandsprodukt mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 5,0 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstagnachmittag mitteilte. Es ist der stärkste Einbruch seit der globalen Finanzkrise.
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