Der US-Ölpreis hält seine Gewinne am Dienstagabend fest, nachdem der private Handelsverband American Petroleum Institute (API) einen überraschenden Abbau der Rohöllagerbestände in den USA gemeldet hatte.
Die US-Öllagerbestände fielen in der letzten Woche um 483.000 Barrel, nach +8,7 Millionen in der Woche zuvor. Erwartet wurden +3,5 Millionen Barrel.
Die Ölbestände am wichtigen Umschlagplatz für WTI Öl in Cushing, Oklahoma, gingen um 2,2 Millionen Barrel zurück. Benzinbestände wurden um 1,7 Millionen Barrel aufgebaut. Ölmarktbeobachter hatten mit einem Abbau von 800.000 Barrel gerechnet. Die Bestände der Destillate stiegen um 5,9 Millionen Barrel. Das war deutlich höher als die im Vorfeld erwarteten 2,8 Millionen Barrel.
Morgen um 16.30 Uhr veröffentlicht die US-Energiebehörde (EIA - Energy Information Administration) die Lagerbestandsänderungen von Rohöl sowie Informationen zu Import- und Exportmengen und Raffinerieauslastungen.
Das an der ICE gehandelte Barrel der Sorte Brent Öl zur Juli-Lieferung (CBN20) stieg um 3,44 Prozent auf 39,65 Dollar. Für das an der Warenterminbörse NYMEX in New York gehandelte Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI-Öl) mit einer Laufzeit bis Juli (CLN20) ging es um 4,18 Prozent nach oben auf 36,91 Dollar.
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