Aktien: US-Futures gefallen - China-Daten belasten

Aktien: US-Futures gefallen - China-Daten belasten

Mär 14, 2019

Die US-Indexfutures deuten für den Handelsstart an der Wall Street etwas tiefere Kurse an, nachdem die Industrieproduktion in China so langsam wie in 17 Jahren nicht mehr gewachsen ist.

Die Daten erhöhten die Sorgen über die Folgen des Handelskriegs zwischen den USA und China auf die chinesische Konjunktur, als die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt weiter an einer Einigung arbeiten. Ein möglicher Handelsgipfel zwischen Peking und Washington wurde auf den April vertagt, berichtete Bloomberg.

Der Dow Futures lag um 12:05 MEZ 67 Punkte oder 0,26% tiefer, während der S&P 500 Futures 5 Punkte oder 0,21% einbüßte und der technologielastige NASDAQ 100 Futures um 7 Punkte oder 0,11% nachgab.

Tesla (NASDAQ:TSLA) war mit einem Plus von 0,5% einer der stärksten Werte im vorbörslichen Handel, als es die Vorstellung seines neuen Automodells für den Massenmarkt in plant.

Unterdessen war Facebook (NASDAQ:FB) eines der am stärksten angeschlagenen Papiere und fiel um 2,3%, nachdem seine Instagram-App für mehrere Stunden ausfiel und es Berichte gab, dass US-Bundesstaatsanwälte Ermittlungen zu den Datendeals des sozialen Netzwerks aufgenommen haben. Take-Two (NASDAQ:TTWO) gab um 2% nach, als Gerüchte von einer Übernahme durch Sony ohne Bestätigung blieben.

Der Kurs von Boeing (NYSE:BA) sank leicht um 0,09%, als die Auslieferungen seines Verkaufsschlagers, dem 737 Max Passagierjets, eingefroren wurden, als die USA sich schließlich doch der Vielzahl anderer Länder anschlossen, die das Flugzeug wegen Sicherheitsbedenken am Boden ließen.

In den weiteren Meldungen war, dass das britische Parlament die Möglichkeit eines Austritts aus der Europäischen Union ohne ein Übergangsabkommen verworfen hat.

In einer neuen für 18:00 MEZ angesetzten Abstimmung wird das britische Parlament den allgemeinen Erwartungen nach, bei der EU um eine Verschiebung des Stichtags vom 29. März nachfragen. “Wir sehen jetzt eine 60 prozentige Chance (zuvor 55%), dass eine dem gegenwärtigen Brexit-Deal der Premierministerin sehr ähnliches Abkommen letztlich ratifiziert werden wird,” schrieben Analysten von Goldman Sachs und fügten an, dass die Wahrscheinlichkeit auf einen 'no-deal' Brexit auf 5% gefallen ist.

An Konjunkturdaten werden heute noch aus den USA um 13:30 MEZ die,Erstanträge auf Arbeitslosengeld und die Export- und Importdaten hereinkommen, während danach um 15:00 MEZ die neuen Verkaufszahlen von Neubauwohnungen an der Reihe sind.

An den Rohstoffmärkten gaben Goldfutures um 0,8% auf 1.298,25 USD die Feinunze nach, während US-Rohölfutures sich um 0,4% auf 58,04 USD das Fass verbilligten. Der US-Dollarindex, der die Stärke der amerikanischen Währung gegenüber sechs anderen Leitwährungen abbildet, stieg um 0,23% auf 96,732.

-- Der Report entstand in Zusammenarbeit mit Reuters

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