Anleger misstrauen der jüngsten Erholung an der Wall Street und das, obwohl die South China Morning Post berichtete, dass die ab 15. Dezember geplanten Strafzölle auf chinesische Waren verschoben werden könnten, selbst wenn die USA und China kein partielles Handelsabkommen unterzeichnen. Die chinesische Zeitung berief sich dabei auf Quellen aus beiden Seiten.
Der Dow ist um 40 Punkte oder 0,2% gefallen, während der S&P 500 um 3 Punkte oder 0,1% zurückgegangen ist. Der Tech-Index Nasdaq Composite ist um 10 Punkte oder 0,1% gefallen.
Die South China Morning Post berichtete unter Berufung auf Quellen aus beiden Seiten, dass sich die beiden Länder einem "Phase-1"-Handelsabkommen annähern, aber die Gespräche über die Rücknahme von Zöllen führen zu einer Verzögerung. In dem Artikel hieß es außerdem, dass, selbst wenn ein Deal nicht bis zum 15. Dezember unterzeichnet wird, die Zölle auf elektronische Güter wahrscheinlich vertagt werden.
Anleger werden zunehmend misstrauisch, was die Headlines in Bezug auf den Handelskonflikt angeht. Vielmehr wird vermutet, dass die Gespräche in einer Sackgasse gelandet sind.
Unternehmensseitig stand TD Ameritrade im Fokus. Die Anteilsscheine (NASDAQ:AMTD) sind um 20% in die Höhe geschossen, nachdem Berichte über den Ticker liefen, wonach Charles Schwab (NYSE:SCHW) bereits Übernahmegespräche mit der elektronischen Handelsplattform für den Handel mit Finanzanlagen führt. Das berichtete CNBC.
Die Aktien von Tiffany & Co (NYSE:TIF) haben um 3% zugelegt, nachdem es Berichte gab, wonach LVMH (PA:LVMH) sein Übernahmeangebot auf 130 US-Dollar je Aktie erhöht hat.
Unter Druck standen dagegen die Papiere von Macy’s (NYSE:M), die um 4,1% sanken. Die US-Kaufhauskette erhöht zwar ihre Gewinnprognose für das zweite Quartal, aber einer stärker als erwartet ausgefallener Rückgang der Filialumsätze belastet das Papier.
Advanced Micro Devices Inc (NASDAQ:AMD) war aufgrund eines negativen Analystenkommentars um 2,5% gefallen.
Der U.S. Dollar Index, der den Dollar gegenüber einem Korb von sechs Hauptwährungen bewertet, fiel um 0,1% auf 97,760 und die Gold Futures verloren 0,3% auf 1.469,75 $ pro Feinunze. Die Rohöl-Futures stiegen um 1,2% auf 57,70 $ pro Barrel.

