Die Wall Street holte ihre Vortagesverluste dank kräftiger Zugewinne bei Energie-, Konsumgüter- und Industriewerte wieder auf.
Im Dow Jones Industrials waren vor allem die Aktien von Boeing (NYSE:BA), Goldman Sachs (NYSE:GS), Home Depot (NYSE:HD), UnitedHealth Group (NYSE:UNH) und dem Chemieunternehmen Dow Inc. (NYSE:DOW) gefragt.
Für den US-Standard-Index Dow Jones ging es um 0,95 Prozent nach oben, der marktbreitere S&P 500 gewann 0,80 Prozent und der Nasdaq-Composite legte um 0,35 Prozent zu. Die Underperformance des Tech-Index war auf die Schwäche von Microsoft (NASDAQ:MSFT), Facebook (NASDAQ:FB) und Adobe Systems (NASDAQ:ADBE) zurückzuführen.
Energieaktien sind bei Anlegern nach dem Bericht der US-Energiebehörde, der einen stärker als erwarteten Rückgang der US-Rohöllagerbestände auswies, sehr gefragt. Die US-Sorte West Texas Intermediate stieg um 98 US-Cents auf 55,91 Dollar. Für die Nordseesorte Brent ging es um 88 US-Cents auf 55,91 Dollar nach oben.
Der Goldpreis musste dagegen seine anfänglichen Preiszuwächse aufgrund der guten Marktstimmung abgegeben.
Die Renditen setzten ihre Talfahrt fort. Für das 10-jährige Zinspapier ging es auf 1,464 Prozent. Der viel beachtete Spread zwischen den Zehnjahres- und Zweijahresrenditen lag zuletzt bei Minus 3,95 Basispunkten. Eine Inversion der Zinskurve gilt als Signal für eine mögliche Rezession in den USA.

