Aktien: Ausverkaufsstimmung erfasst Wall Street

Aktien: Ausverkaufsstimmung erfasst Wall Street

Mai 23, 2019

Die Wall Street wird von einer Ausverkaufsstimmung erfasst. Die Anleger strafen US-Aktien vorbörslich ab. Auch der deutsche Aktienmarkt geht in die Knie. Der Grund dafür: die Furcht vor einem "kalten Technologiekrieg" zwischen den USA und China.

Der S&P 500 handelt vorbörslich knapp 0,90 Prozent im Minus. Der Dow Jones verliert 0,95 Prozent und die technologielastige NASDAQ 100 gibt um 1,15 Prozent nach.

Der deutsche Leitindex DAX rutschte nach miserablen Stimmungsindikatoren aus Deutschland wieder unter die Marke von 12.000 Punkten, während der EURO STOXX 50 vor einem Fall unter die Schlüsselunterstützung bei 3.311 Punkten steht.

Die Furcht vor einem Abrutschen der Weltwirtschaft in eine Rezession, rückläufige Gewinnerwartungen der Unternehmen, schwächende Rohstoffpreise und der drohende "kalte Technologiekrieg" zwischen Washington und Peking drücken aufs Gemüt der Anleger.

Neil Wilson, Chefmarktanalyst bei Markets.com, schrieb in einer Kundennotiz am Donnerstag, dass "die Abwärtsrisiken steigen und die Aktienmärkte aufgrund der Handelsspannungen vor einer Neubewertung stehen".

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