Der US-Privatdienstleister ADP hat soeben die Zahl der Privatbeschäftigen in den USA im Dezember veröffentlicht.
Im Monatsvergleich wurden 202.000 neue Stellen geschaffen, wie ADP am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten mit 160.000 gerechnet. Der Vormonatswert wurde um 57.000 hochgesetzt.
Im Service-Sektor wurden 173.000 neue Stellen geschaffen. Auf das produzierende Gewerbe entfielen 29.000 Jobs. In den Bereichen Mining und Produktion wurden Stellen gestrichen. Der Konstruktionsbereich schuf 37.000 Jobs.
Insgesamt ein sehr solider Bericht der Privatwirtschaft, der unterstreicht, dass der US-Arbeitsmarkt weiterhin rund läuft. Die Erwartungen an den offiziellen Arbeitsmarktbericht, mit einem Stellenaufbau von 164.000, erscheinen damit angemessen zu sein.
Die Reaktion der Märkte
Die Märkte erholen sich im Zuge der ADP-Zahlen weiter. Der S&P 500-Future steigt 0,27 Prozent auf 3.243,88 Punkte und der Dow Jones-Future weist mit 28.539 Punkte ein Plus von 12 Punkten aus. Der NASDAQ 100 legt 0,30 Prozent zu. Für den DAX geht es um 107 Punkte nach oben auf 13.298 Zähler.
Der Goldpreis hat von seinem Tageshoch von 1.611 Dollar nun mehr als 40 Dollar verloren. Zuletzt notierte das Edelmetall bei 1.570 Dollar.
Der US-Dollar-Index gewinnt 0,21 Prozent, während der EUR/USD sich der Marke von 1,1100 Dollar nähert.
Die Zehnjahresrendite aus den USA legt 0,47 Prozent auf 1,834 Prozent zu.

