ADB rechnet wegen Coronavirus mit sinkendem Wirtschaftswachstum

ADB rechnet wegen Coronavirus mit sinkendem Wirtschaftswachstum

Mär 06, 2020

von Robert Zach

Laut einem aktuellen Bericht der asiatischen Entwicklungsbank (ADB) wird der Coronavirus-Ausbruch das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern Asiens und auf der ganzen Welt in diesem Jahr belasten.

Mehr als 3.200 Menschen weltweit sind bereits an der Atemwegserkrankung gestorben, die zu einer schweren Lungenentzündung führen kann. Analysten und Volkswirte fürchten die negativen Auswirkungen des Coronavirus-Ausbruchs auf die Unternehmensergebnisse und auf das Wirtschaftswachstum. Das hat die Finanzmärkte schwer belastet.

Der Ausbruch könnte das globale Bruttoinlandsprodukt um 0,1 bis 0,4 Prozent belasten. Die finanziellen Verluste werden sich voraussichtlich zwischen 77 und 347 Milliarden Dollar belaufen, wie das in Manila ansässige Kreditinstitut mitteilte.

Das Wirtschaftswachstum in China und den sich entwickelnden Ländern Asiens könnte um 0,3 bis 1,7 Prozent bzw. 0,2 bis 0,5 Prozent gebremst werden, so die ADB in einer Auswertung.

In Japan verliert der Nikkei zur Stunde mehr als 2 Prozent und der südkoreanische KOSPI-Index fällt um 2,4 Prozent. Der chinesische Shanghai Composite sinkt knapp 1 Prozent.

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